Nahrungsergänzung


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Nahrungsergänzungen - wozu eigentlich?

Lebten wir in einer rundum unbelasteten Umwelt ohne Toxine mit gesunden Böden, reiner Luft und wäre die Ernährung in jedem Haushalt vollwertig, überwiegend pflanzlich unter Berücksichtigung aller essentiellen Amino- und Fettsäuren, gehörten die meisten Nahrungsergänzungsmittel wohl zu den "Dingen, die die Welt nicht braucht". Aber dass ein solcher Optimalzustand heutzutage eher einem Wunschdenken als der Realität entspricht, dürfte gemeinhin bekannt sein.  Gerade in Deutschland leiden viele Menschen an Selen-, Magnesium- und Vitamin D-Mangel. Auch B-Vitamine fehlen häufig, um nur einige zu nennen. Dabei sind gerade sie für das Nervensystem auch sehr bedeutsam. Zudem sind viele Menschen chronisch übersäuert als Ergebnis einer falschen Lebens- und Ernährungsweise sowie auch als Konsequenz von länger andauerndem Stress. Der menschliche Stoffwechsel mit seinen Zellen und Zellorganellen, unter denen besonders die Mitochondrien zu erwähnen sind, obliegt komplexen Vorgängen und für ein reibungsloses Funktionieren braucht er die ganze Bandbreite an Proteinen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und last but not least in vielen Fällen auch zusätzliche Unterstützung, wie bspw. Entspannung oder Sport.

Nahrungsergänzungsmittel ergänzen, wie der Name schon sagt, im besten Fall eine defizitäre Ernährung oder begleiten eine therapeutisch sinnvolle Diät. Sie sind nicht als Ersatz gedacht für eine gesunde Lebensweise, die eine vitalstoffreiche Ernährung beinhalten sollte. Mit Berechtigung darf heute allerdings zweifellos behauptet werden, dass der Bedarf an gezielter Supplementierung durch ausgewählte Präparate in vielen Fällen unerlässlich ist und künftig noch an Bedeutung gewinnen wird.